Fast nichts ändert sich so schnell, wie der Arbeitsmarkt. Was heute noch als Fachkräftemangel in der Zeitung betitelt wird, kann am nächsten Tag bereits vergessen. Nicht nur Arbeitnehmer stehen daher vor dem Problem, dass durch die ständigen Änderungen ein wenig Angst um den eigenen Arbeitsplatz entsteht. Zwar bieten viele Firmen auch Fortbildungen an, aber auf die Dauer gesehen können vor allem monotone Arbeiten schnell durch Maschinen ersetzt werden.

Wenn bereits Leute, die einen Job haben, sich Sorgen um die Zukunft machen, wie sieht es bei jungen Absolventen aus? Bei immer mehr Absolventen ist ein Trend in Richtung kreativen Berufen abzusehen. Immer mehr Jugendliche wollen ihre Kreativität frei ausleben. Die Zeiten, in denen der komplette Arbeitstag im Büro verbracht wird, neigt sich langsam dem Ende zu.

Natürlich sind es viele

verschiedene Berufe, die die eigene kreative Ader fördert. Ein Berufsfeld, welcher ein kleines Comeback feiert, ist die Ausbildung zum Fotografen. Die Tätigkeit umfasst dabei nicht nur das finden und abfotografieren von Motiven. Kreative Köpfe können zusätzlich durch Bildbearbeitung und Videoproduktion einen abwechslungsreichen Arbeitstag erleben.

 

Sind Fotografen noch gefragt auf dem Arbeitsmarkt?

Grundsätzlich sollte die Entscheidung, ob ein Beruf erlernt wird, nicht ausschließlich davon abhängig sein, wie der Arbeitsmarkt aussieht.
Natürlich ist es von Vorteil, wenn der Traumberuf auch dazu führt, nach der Ausbildung übernommen zu werden. Auf der anderen Seite wird der Beruf jedoch auch die nächsten Jahrzehnte ausgeübt, weshalb der Spaß an erster Stelle stehen sollte. Bereitet der Beruf schnell Kopfzerbrechen und ist demotivierend, so ist die Chance groß, dass die eigene Leistung rapide in den Keller geht.

Im direkten Vergleich sind Fotografen nicht so gefragt, wie beispielsweise IT-Spezialisten. Dennoch können Fotografen, die sich auf verschiedene Bereiche spezialisiert haben, ziemlich gefragte Personen werden. Ein stark aufstrebender Markt ist die Immobilienbranche, wo es auch verschiedene Architekturfotografien gibt. Wer in der Lage ist, eine Immobilie präzise und mit dem nötigen Feingefühl in Szene zu setzen, wird schnell in dieser Branche erfolgreich werden.

Um seine eigenen Chancen zu erhöhen, sollte jedoch darauf geachtet werden, ein möglichst breites Spektrum zu bedienen. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass man mehrere Möglichkeiten hat, sein Einkommen zu generieren.
Folglich ist es nicht schlimm, wenn ein Bereich nicht so gut läuft, da die anderen Gebiete das notwendige Einkommen produzieren können.

Welche Tipps und Tricks sind wichtig?

Damit ein Fotograf schnell erfolgreich wird, gibt es keine Geheimformel. Es ist tatsächlich harte Arbeit, mit ein wenig Glück. Der Grund liegt darin, dass es für Neulinge schwer ist, dass notwendige Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Oft arbeiten Fotografen mit Stammkunden zusammen, weshalb es nicht von Vorteil für die Kunden ist, wenn ständig der Fotograf gewechselt wird.

Dennoch besteht die Chance bei gewissen Veranstaltungen beispielsweise seine Visitenkarten zu verteilen. StartUps haben den entscheidenden Vorteil, dass diese oft ein wenig Frische mitbringen. Dieses Gefühl für neue Trends fehlt alt eingesessenen Agenturen oft, da die bewährten Methoden bis jetzt immer gut funktioniert haben.

Was auf keinen Fall fehlen darf, ist ein wenig Berufserfahrung. Für Fotografen, die gerne in der Immobilienbranche tätig sein möchten, sind dafür Praktika bei Immobilienmaklern sehr zu empfehlen. Bei diesen Praktika kann schnell ein Händchen für Immobilien erworben werden, was der Fotografie zugute kommt.