In vielen Ländern versuchen Regierungen ihre Bürger dabei zu unterstützen, wenn diese den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Am Anfang stehen zahlreiche Fragezeichen auf der Liste, die erstmal abgearbeitet werden müssen. Der größte Hürde bei dem Schritt in die eigene Chefposition, ist wohl mit Abstand die finanzielle Hürde. Hierbei ist es enorm wichtig, die verschiedenen Fördermittel miteinander zu vergleichen. Wie so oft im Leben, ist auch bei der Förderung fast nichts umsonst. Keine Seltenheit stellen dabei die Unterstützungen in Form von Darlehen dar.

Im direkten Ländervergleich ist es für angehende Existenzgründer dennoch deutlich einfacher in der Schweiz Hilfe zu bekommen, als in vielen anderen Ländern. Es gibt diverse staatliche Stellen, die zusätzlich zu den KfW-Banken auch ohne viel Aufwand Hilfsmittel zur Verfügung stellen. Um das Thema der Förderungen besser aufgreifen zu können, wollen wir uns die verschiedenen Möglichkeiten einmal näher angucken und dabei auch die Vor- sowie Nachteile betrachten. Damit am Ende keine Fragen mehr offen bleiben.

Der Anlaufpunkt für Hilfe

Wie angesprochen können Existenzgründer auf vielen Wegen zum Ziel kommen. Der wohl mit einfachste und am häufigsten genutzte Weg dürfte dabei der Weg zum Gewerbeamt sein. Hier muss sowieso das entsprechende Gewerbe angemeldet werden. Wenn man schon mal da ist, geben die Personen vor Ort auch gerne Auskunft darüber, welche Optionen offen stehen. Neben dem Gewerbeschein, kann direkt beim Sachbearbeiter ein Antrag auf Fördermittel gestellt werden. Sollte aus unerklärlichen Gründen dieser Antrag nicht gemacht werden, so besteht zusätzlich die Chance beim Arbeitsamt ein Darlehen zu beantragen.

Als Option 2 kommt die speziell auf Existenzgründer zugeschnittene KfW-Bank ins Spiel. Diese Bank ist für die Fördermöglichkeiten bekannt und bedient ausschließlich Kunden, die das Geld für entsprechende Leistungen benötigen.
Ein besonderer Vorteil liegt hierbei auf die zugeschnittene Leistung. Im Normalfall können zukünftige Gründer für wenig Zinsen dort einen Kredit beantragen und zahlen somit nich unnötig drauf, wie auf dem freien Markt üblich.

Sollte Punkt 1 und 2 nicht zufriedenstellend sein, so kann immer noch der Weg zur Hausbank in Angriff genommen werden. Dieser Weg ist meistens der Letzte, da die Konditionen entsprechend schlechter sind. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel.

Die Vor -und Nachteile

Die staatlichen Stellen erteilen in über 90% der Fälle eine Zusage. Einzige Bedingung dafür ist, dass der zuständigen Kommission glaubhaft vermittelt werden muss, dass das Firmenkonzept auch für den Markt tauglich ist. Ein gut ausgearbeitetes Firmenkonzept ist daher Pflicht. Das sollte jedoch für ernsthafte Gründungsabsichten kein Problem darstellen.

Aufgrund der Einfachheit sollten die staatlichen Mittel bevorzugt beantragt werden. Da bei KfW-Banken ein Mehraufwand besteht, muss im Vorfeld gut geplant werden. Diese Bank verlangt zusätzlich noch einen professionellen Finanzplan für das erste Jahr. Konditionen sind zwar gut, aber die staatlichen sind deutlich besser.

Zu guter Letzt kommen noch die privat Banken. Hier ist der Aufwand besonders groß. Neben den üblichen Bedingungen, spielt auch die eigene Bonität eine entscheidende Rolle. Notfalls müssen auch Sicherheiten hinterlegt werden. Dazu sind die Konditionen, sowie die Auszahlungssumme deutlich begrenzt. Auf diese Art der Finanzierung sollte daher nur im Notfall zurückgegriffen werden.