Immer mehr Firmen haben sich dazu entschlossen, die Büroräume zu verkleinern. Dieser Vorgang spart vielen Unternehmen viel Geld ein, da die Mieten für entsprechende Büroräume wegfallen. In Zeiten, wo das Budget für Betriebsausgaben immer kleiner ist, können solche Ausgaben die Firmengesundheit verbessern. Für die Angestellten hat der Trend zum HomeOffice auch weitere Vorteile. Wer hat schon Lust, jeden Morgen im Stau zu stehen? Zusammen mit all den anderen, die auch tagtäglich ins Büro müssen.

Was wäre da schöner, als vom Bett direkt in das Wohnzimmer zu gehen, um mit der Arbeit zu beginnen? Die Kaffeemaschine ist nicht besetzt, die eigene Toilette ist in Reichweite und zusätzlich ist das Outfit vollkommen egal. Vor allem in Berufen, wo der Kontakt zu Kunden nicht vorhanden ist, lohnen sich entsprechende Arbeitsplätze.

Für den Arbeitgeber kann es schlussendlich auch egal sein, ob die Arbeit am Computer im Büro, oder in den eigenen vier Wänden erledigt wird. Solange die Ergebnisse am Ende des Arbeitstages stimmen, sind sowohl Chef, als auch Angestellter zufrieden. Doch ist ein HomeOffice tatsächlich die Lösung der Zukunft? Neben den zahlreichen Vorteilen, die auf den ersten Blick offensichtlich sind, bestehen auch entsprechende Nachteile, die nicht vergessen werden dürfen.

Ist ein HomeOffice überhaupt beliebt?

Laut der verschiedenen Umfragen wollen immer mehr Arbeitnehmer ein HomeOffice als Alternative. Bei der Wahl der neuen Arbeitsstätte filtern immer mehr Bewerber gewisse Firmen aus, die nicht bereit sind, ein HomeOffice zu genehmigen. Dabei sind nicht nur Arbeitnehmer im Vorteil, wenn es um ein Büro in der eigenen Wohnung geht. Auch viele Chefs haben längst erkannt, wie vorteilhaft so ein Büro sein kann. Daher steigt die Beliebtheit auf beiden Seiten der Arbeitswelt an.

Was spricht gegen ein HomeOffice?

Wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille. Für die einen ist es sehr angenehm, sich am Morgen keinen Stress machen zu müssen. Für die Anderen ist es deutlich stressiger, als es sich am Anfang herausgestellt hat. Die Gründe dafür können vielseitig sein. Dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit, die häufig als Grund genannt wird, wenn es um das Thema Büro zuhause geht.

Durch die simple Tatsache, dass der Privatraum  auch für die Arbeit genutzt wird, ist die Grenze nicht klar gezogen. Schon jetzt können viele Arbeitnehmer im Urlaub nicht vollkommen abschalten. Selbst in der Zeit, wo eigentlich die Arbeit mal nicht im Vordergrund stehen sollte, ist das Handy ständig an.

Wird jetzt der Privatbereich zur Arbeit, dann könnte das Stresslevel steigen.
Um herauszufinden, ob die Idee vom HomeOffice sinnvoll ist, können entsprechende Probeschichten mit dem Chef vereinbart werden. Das dient beiden Parteien.